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Verein | Generalversammlung 2003
Generalversammlung 2003
VfB Ginsheim beim Umsetzen der Vereinsziele im Soll

Auch wenn nicht alle Punkte der Zieldefinition 2002 umgesetzt werden konnten, ist Sigi Trautmann, der 1. Vorsitzende des VfB Ginsheim, mit dem Erreichten durchaus zufrieden. So konnte er den 62 anwesenden Mitgliedern der Generalversammlung 2003 eine überaus positive Bilanz präsentieren. Die strukturierte und systematische Vorstandsarbeit hat die VfB Mitglieder überzeugt und im abgelaufenen Geschäftsjahr zur verstärkten Mitarbeit im Verein animiert. Zahlreiche Arbeitsgebiete konnten personell gestärkt werden, womit die Grundlage für eine positive Vereinsentwicklung geschaffen wurde.

Zu einer exponierten Gruppe ist inzwischen der Bauausschuss geworden, der sich, auch dank der vorbildlichen Unterstützung durch die Gemeinde, bei Erhalt und Pflege des Sportplatzgeländes inklusive der Wirtschaftsgebäude verdient gemacht hat. Dank zahlreicher ehrenamtlicher Arbeitsstunden und der fachlich qualifizierten Arbeit bietet das etwas betagte Sportplatzgelände immer noch hervorragende Bedingungen für den Trainings- und Spielbetrieb der VfB-Aktiven sowie für gesellige Veranstaltungen. "Allerdings ist aufgrund der expansiven Vereinsentwicklung eine Kapazitätserweiterung in naher Zukunft unabdingbar", so Trautmannn. Dabei ruhen die Hoffnungen des VfB auf einer schnellen Umsetzung der Verlagerung des Sportplatzgeländes.

Fortschritte macht auch das Eventmanagement um die beiden Verantwortlichen Inge Frädert und Constanze Mai. Nach der Umstrukturierung konnte die Gruppe bereits deutliche Akzente setzen, was im letzten Jahr bereits erste Früchte trug und sich in diesem Jahr durch zahlreiche kulturelle und sportliche Veranstaltungen noch stärker auszahlen wird.

Für einen eher kleinen Verein ungewöhnlich ist die Zusammenarbeit mit Hochschulen. Die im letzten Jahr an die Johannes-Gutenberg-Universität vergebene Diplomarbeit, die das Umfeld des VfB analysiert, ist weit gediehen und wird im Frühjahr abgeschlossen werden. Von dem Ergebnis erwarten sich die VfB-Verantwortlichen weitere Aufschlüsse für eine erfolgreiche und zukunftsorientierte Vereinsarbeit.

Sportlich befindet sich der VfB ebenfalls auf Kurs. Dank der geduldigen Aufbauarbeit im Aktivenbereich, die sich insbesondere auf eine intensive Jugendarbeit stützt, konnte sich die 1. Mannschaft bereits in der Vorrunde in der Spitzengruppe der Bezirkliga Darmstadt-West etablieren, so der Bericht des Spielausschuss-vorsitzenden Rolf Kettenring. Ein Glücksfall für den VfB war dabei die Verpflichtung von Markus Spahn als Seniorentrainer, der in seinem dritten Amtsjahr erheblich zum Leistungsstand der Aktiven beitrug. Bei dieser Entwicklung verwundert es nicht, dass der erfolgreiche und engagierte Trainer auch in der kommenden Saison für den VfB Ginsheim verantwortlich sein wird, was die Mitglieder mit einem langen Applaus honorierten. Die Reservemannschaft ist ebenfalls erfolgreich, auch wenn der erste Tabellenplatz des Vorjahres eine schwere Hypothek ist. Mit dem derzeitigen dritten Tabellenplatz hat die Mannschaft aber noch die Chance weiter nach oben zu klettern. Als Neuerung wird in der kommenden Spielrunde die Reserve in Konkurrenz ihre Spiele absolvieren und vermutlich in der neu zu schaffenden Kreisliga-C auf Punktejagd gehen.

Im Jugendbereich war Jugendleiter Manfred Saul ob des schnellen Greifens des Maßnahmenbündels im Rahmen des VfB-Jugendkonzepts überaus zufrieden. Aufgrund des hochwertigen Trainingsangebots mit 2 und mehr qualifizierten Trainern pro Mannschaft kann der VfB Ginsheim einen enormen Jugendspielerzuwachs verzeichnen – dies ist die Grundlage mittelfristig eigene Jugendmannschaften in allen Jahrgangstufen zu stellen und seinen Jugendspielern eine qualifizierte sportliche Ausbildung zu bieten. Kurzfristig ist der VfB allerdings auf die Kooperation mit anderen Vereinen angewiesen, wobei sich die Zusammenarbeit mit SKG Bauschheim als außerordentlich fruchtbar erwiesen hat. Die erfolgreiche Jugendarbeit hat auch bei zwei Wettbewerben Anerkennung gefunden. So konnte mit dem VfB-Jugendkonzept ein 2-tägiges Weiterbildungsseminar beim Bundesinstitut für Sportförderung und mit dem Pilotprojekt "G-Junioren" ein Geldpreis gewonnen werden. Um den Turnaround zu schaffen und nachhaltige Impulse zu setzen, sind aber noch weitere Anstrengungen nötig. So wird der Schwerpunkt in diesem Jahr auf der weiteren Qualifikation der Jugendtrainer liegen. Im organisatorischen Bereich gilt es die Position des Jugendkoordinators kompetent zu besetzen. Des Weiteren gilt es die Arbeit in der Jugendleitung weiter zu straffen um für eine schnelle Umsetzung von erforderlichen Maßnahmen zu sorgen.

AH-Leiter Willi Kilian, konnte aus sportlicher Sicht nur von 5 Siegen in der laufenden Freundschaftsrunde berichten. Dieses Ergebnis ist die Folge des immer höher werdenden Altersdurchschnitts in der AH. Zwar sind 62 Mitglieder in der AH-Abteilung gemeldet, allerdings fehlt es z. Zt. an Nachwuchskräften der jüngeren Jahrgänge. Kilian reagierte darauf mit der Gründung einer Ü50-Mannchaft, die auf dem Kurzfeld Freundschaftsspiele austragen wird. Als positiver Trend ist zu verzeichnen, das im laufenden Spieljahr nur 2 Spiele wegen Spielermangels abgesagt werden mussten – im letzten Jahr waren dies noch deutlich mehr.

Im Ausblick auf das begonnene Jahr informierte Willi Kilian über das 40-jährige AH-Jubiläum, das vom 18. bis 20. Juli gefeiert wird.

Einstimmig wurde der Vereinskassierer, Konrad Jäger, von der Generalversammlung entlastet. Die Kassenprüfer bescheinigten eine tadellose Kassenführung. Die leider nicht ganz ausgeglichene Haushaltsbilanz begründet sich durch notwendige Ausgaben für Investitionsgüter und einiger unvorhergesehener Renovierungsarbeiten – "alles Gelder die in die Zukunft investiert und somit gut angelegt sind", informierte Konrad Jäger die VfB-Mitglieder.

Im Tagesordnungspunkt "Beiträge" wurde vom Vorstand eine moderate Beitragserhöhung beantragt. Um den, in den letzten Jahren erheblich gestiegenen, Leistungen des Vereins insbesondere im sportlichen Bereich der Jugend und der Aktiven gerecht zu werden, sind höhere Beitragseinnahmen gerechtfertigt. Unterstrichen wurde dies durch einen Vergleich mit den Vereinen im Umland sowie dem Durchschnittsbeitragssatz in Hessen. Der Diskussion folgte eine mehrheitliche Zustimmung der Generalversammlung, womit die Beitragserhöhung bereits in diesem Jahr wirksam werden kann. Die Beiträge der aktiven Mitglieder erhöhen sich um einen Euro, Passive zahlen 50 Cent mehr. Der Familienbeitrag wurde um 2 Euro erhöht. Nach wie vor wird weder eine Beitrittsgebühr noch eine Zuzahlung für nicht geleistete Arbeitsstunden erhoben.

Der leidenschaftlichen Begründung für eine Beitragserhöhung und die Erläuterung der damit verbundenen mittelfristigen Vereinsziele von Sigi Trautmann veranlasste Adam Handler, langjähriger Aktiver in der VfB-Vereinsarbeit zur Frage, "ob dies auf eine Verlängerung der Amtszeit als erster Vorsitzender hoffen lasse". Die Frage wurde vom ersten Vorsitzenden mit "Nötigung als strafbare Handlung" quittiert, womit er sich nicht über die Personalplanung über das nächste Geschäftsjahr hinaus auslassen wollte.

Im Punkt "Verschiedenes" gab Trautmann seiner Sorge über den Umgang mit Vereinsinventar ab. Ausgeliehene Gegenstände werden teilweise gar nicht oder beschädigt zurückgegeben. Dies verursacht dem Verein Ausgaben, die besser im sportlichen Bereich eingesetzt werden sollten. Um diesem schleichenden Prozess entgegen zu wirken. Werden zukünftig keine Elektrogeräte mehr verliehen. Andere Leihgegenstände werden nur noch gegen Kaution und über die, für den Verleih zuständigen, Personen Oskar Reibold und Karl-Heinz Reeg herausgegeben.

Zum Abschluss der Veranstaltung konstatierte Trautmann, das sich der VfB Ginsheim auf einem guten Weg befinde und gab seiner Hoffnung Ausdruck, das der positive Trend auch im kommenden Geschäftsjahr fortgeführt werden kann. Der auf 2 Jahre gewählte Vorstand wird nahezu ohne Veränderung die Vereinsgeschäfte weiter führen. Neu gewählt wurden Karl-Heinz Hübner und Rainer Elfers als Kassenrevisoren.

-ms-
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