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Verein | Generalversammlung 2005
Generalversammlung 2005
"Gehen bei den Vereinen die Lichter aus"?

Die Generalversammlung des VfB Ginsheim nutzte Bürgermeister Richard von Neumann zur Präsentation der Pläne zur Sportplatzverlegung. In den Tageszeitungen und auf der VfB Web-Site wurde bereits ausführlich darüber berichtet. Der VfB-Vorstand empfahl seinen Mitgliedern aus den vorgestellten Varianten die Verlegung des Sportgeländes an die IGS-Mainspitze zu favorisieren, da dort die Anforderungen des VfB am besten abgedeckt werden. Die Mitglieder folgten einstimmig der Empfehlung.

Unter den Überschriften "Gehen bei den Vereinen die Lichter aus"? "Vereinssport nur noch für die Elite"? wagte der 1. Vorsitzende Sigi Trautmann in seiner Eröffnungsrede einen Ausblick in die Zukunft der Sportvereine. So führte der Blick in die Glaskugel die VfB Mitglieder ins Jahr 2050. Von der Auflösung eines geregelten Spielbetriebes mangels Masse bei Junioren und Senioren wusste Trautmann zu berichten. Die Vereinsführung werde hauptamtlich sein und deshalb die Mitgliedsbeiträge dramatisch steigen. Gleiches gelte für die Beschäftigung von Trainern. Vereinsverbundenheit werde es nicht mehr geben, deswegen werde das Durchschnittsalter der Mitglieder auf 16 Jahre sinken. Auch auf das Sozialleben werde das geänderte Vereinsgefüge Auswirkungen haben. So werde es Gemeindefeste nur noch mit professionellen Standbetreibern geben, da die Vereine nicht mehr in der Lage sein werden dies personell zu besetzen.

Mit dieser Vision warb Sigi Trautmann um mehr Engagement im Vereinsleben, insbesondere da mit der Generalversammlung 2006 ein großer Umbruch im geschäftsführenden Vorstand ansteht.

Glücklicherweise sieht die Gegenwart für den VfB rosiger aus. Erneut entwickelte sich der Verein gegen den allgemeinen Trend positiv. Mit knapp 670 Mitgliedern konnte der Verein den starken Mitgliederzuwachs des Jahres 2003 erneut toppen. Besonders erfreulich ist dabei der enorme Zuwachs an Jugendspielern, z. Zt. sind 290 Jugendliche beim VfB aktiv.

Der Spielausschussvorsitzende Rolf Kettenring präsentierte den Mitgliedern eine erfolgreiche sportliche Bilanz im Aktivenbereich. Mit der Meisterschaft der 1b in der Kreisliga C-Nord und einem Mittelfeldplatz der ersten Mannschaft im ersten Bezirksobeligajahr war er zufrieden. Unzufrieden war er mit der Situation von verletzten Spielern. Im Mittel musste der VfB Ginsheim pro Spieltag 10 potentielle Erstmannschaftspieler wegen Verletzungen ersetzen. "Ziel der aktuellen Saison muss es sein sich aus dem hinteren Tabellendrittel weiter nach vorn zu arbeiten, insofern das Verletzungspech endlich ein Ende hat", so Kettenring.

Einen positiven Trend konnte auch Jugendleiter Manfred Saul vermelden. Mit 18 Jugendmannschaften in der Verbandsrunde und der Ball- und Koordinationsschule der 3 ½ bis 5 Jährigen hat der VfB die stattliche Anzahl von 19 Übungsgruppen und in dieser Saison die meisten Jugendmannschaften für den Spielbetrieb des Kreises Groß-Gerau gemeldet. Positiv konnte er von der Umsetzung des VfB-Jugendkonzepts berichten, bei dem er mit besonderem Stolz auf die Installation der Talentförderung unter der Leitung von Karl-Heinz Hennig verwies. Erfolgreich angelaufen ist auch das mit der Jugendpflege der Gemeinde gemeinsam betriebene Projekt "Kick-Off", das freie Fußballspiel ohne Vereinzugehörigkeit.

Zu dem Positiven der abgelaufenen Spielrunde gehörten auch die zahlreichen Meisterschaften der VfB-Jugendmannschaften, so dass sich auch die sportliche Bilanz sehen lassen kann.

Für den aus persönlichen Gründen aus dem Vorstand ausgeschieden Kassierer Konrad Jäger verlas Geschäftsführer Helfried Stöckl den Kassenbericht. Den gestiegenen Ausgaben steht auch ein Zuwachs auf der Habenseite gegenüber, sodass das Geschäftsjahr erneut mit einem moderaten Gewinn abgeschlossen werden konnte. Die Kassenprüfer Reiner Elfers und Jürgen Steingötter bescheinigten dem Kassenwart eine einwandfreie Kassenführung, was die Mitglieder einstimmig mit der Entlastung des Kassierers quittierten.

In diesem Jahr wird Stefan Wien die Kasse führen. Er wurde von der Generalversammlung einstimmig für den ausgeschiedenen Kassierer Konrad Jäger gewählt.

Zwei Anträge lagen der Generalversammlung vor. Im ersten Antrag sprach sich Sigi Trautmann dafür Josef (Jupp) Scher als langjähriges, verdientes Vereinsmitglied zum Ehrenmitglied zu wählen. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Beim zweiten Antrag kam Sigi Trautmann auf seine Einführungsrede zurück. Nochmals beschrieb er die sich abzeichneten Situation um die Vorstandsbildung im nächsten Jahr. Eine Schlüsselrolle wird dabei von Helfried Stöckl als Geschäftsführer besetzt. Sollte es nicht gelingen in der nächsten Generalversammlung einen adäquaten Ersatz für die vakant werdende Stelle zu finden, müsse die Geschäftsführung an eine bezahlte Kraft vergeben werden. Da die Mittel dafür im Vereinsetat nicht abgedeckt sind, und mittelfristig auch kaum weitere Einnahmequellen erschlossen werden, könne dies nur durch eine Beitragserhöhung abgefedert werden. In diesem Punkt waren sich die Vereinmitglieder nicht einig. Zwar wurde der Punkt mehrheitlich angenommen, aber mehr als 30 Enthaltungen und einige Gegenstimmen ließen doch auf Bedenken hinsichtlich ein solchen Vereinsentwicklung erkennen.

Als Letztes verwies Sigi Trautmann auf das 90-jährige Vereinsjubiläum im nächsten Jahr. Zwar sei die Zahl 90 kein klassisches Jubiläumsjahr, aber dennoch ein Grund zum Feiern. Aus der Generalversammlung erklärte sich spontan ein Gruppe bereit die Jubiläumsfeier zu gestalten.

Mit dem Hinweis auf die Bürgerversammlung zur Sportplatzverlegung wurde die Versammlung um 22 Uhr 30 geschlossen
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