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Verein | Generalversammlung 2008
Generalversammlung 2008

Trotz Aufstieg graue Wolken am blau-weißen VfB Himmel
Vorstandswahl vertagt
Ambitionierte Vereinsführung immer schwieriger

Vor 50 erschienen Mitgliedern eröffnete der 1. Vorsitzende des VfB Ginsheim, Sigi Trautmann, die Generalversammlung 2008 am 21. Februar im VfB-Vereinsheim. Graue Wolken sind im Geschäftsjahr 2007 an den bislang blau-weißen VfB-Himmel gezogen. Mussten doch aufgrund einer Sonderzahlung die Finanzreserven des Vereins angegriffen werden. Doppelt bitter ist, dass dies mit fallenden Einnahmen einhergeht, was die gestalterischen Möglichkeiten für Jugend und Aktive in Zukunft erschwert. Überhaupt monierte Trautmann, das die Randbedingungen einen Verein im Ehrenamt zu führen enorm schwierig geworden sind. Anstatt den Vereinen einfache und handhabbare Regeln an die Hand zu geben ist inzwischen ein derart detailliertes Fachwissen auf den verschiedensten Gebieten erforderlich, um die Einhaltung aller Regularien zu gewährleisten, von dem dafür notwendigen Zeitaufwand erst gar nicht zu reden. Als Beispiele nannte Trautmann die Regressforderung einer recht zwielichtigen Firma, die Nutzungsgebühr für die Veröffentlichung eines Ortsplans auf der VfB-Homepage verlangte oder die Vorsteuerabzugsfähigkeit für Ballmaterial von Seniorenmannschaften, während dies bei Jugendmannschaften nicht möglich ist.
Beide Aktiventeams spielen erfolgreich

Den Bericht der Aktiven verlas der 1. Vorsitzende Sigi Trautmann für den krankheitsbedingt fehlenden Spielausschussvorsitzenden Karl-Heinz Hennig.
Auf sportlichem Sektor konnte der VfB auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken. Die erste Mannschaft schaffte unter Trainer Holger Kurth mit der Meisterschaft der Bezirkliga Darmstadt-West den direkten Aufstieg in die Bezirksoberliga und nimmt zum momentanen Zeitpunkt einen respektablen 11. Tabellenplatz ein. Auch in der Pokalrunde läuft es für den VfB rund, mit dem Sieg über Ligakonkurrenten Dersim Rüsselsheim wurde souverän die zweite Runde erreicht. Eine stattliche Bilanz hat auch die 1b in dieser Spielrunde aufzuweisen, unter Trainer Thorsten Krüger steht mit nur zwei Niederlagen aus bislang 23 Spielen der zweite Tabellenplatz in der Kreisliga B zu Buche, womit gute Chancen bestehen, in die höchste Kreisliga aufzusteigen.
Jugendabteilung bildet soliden Unterbau

Sehr zufrieden ist auch Jugendleiter Manfred Saul, der den Anwesenden eine durchweg positive Entwicklung der VfB-Jugendabteilung aufzeigen konnte. Die mit 280 Kindern und Jugendlichen größte Abteilung des Vereins bildet inzwischen einen soliden Unterbau für die beiden Seniorenmannschaften, was insbesondere am momentanen sportlichen Erfolg der 1b, die sich im Wesentlichen aus ehemaligen A-Junioren der letzten beiden Jahre zusammensetzt, belegt werden kann. Durch Anwendung des Jugendkonzepts des VfB ist eine gesunde Substanz sowohl qualitativ als auch quantitativ in allen Juniorenjahrgängen vorhanden. Hauptverantwortlich dafür sind über 30 engagiert arbeitende Jugendtrainer, die sich durch interne Weiterbildungen das Rüstzeug für ein qualifiziertes Jugendtraining angeeignet haben. Über den Verbandsspielbetrieb hinaus konnte die VfB-Jugendabteilung viele zusätzliche Akzente setzen. Einige davon waren das Pilotprojekt „Juniorentraining“ mit einem Dozenten und Studenten der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz für G- bis E-Junioren, ein D-Juniorenkurzfeldturnier ausgerichtet von den D1-Junioren, das die U12 von Eintracht Frankfurt im Endspiel gegen den FSV Mainz 05 gewann, die Teilnahme an der Projektwoche der Grundschule ASS mit „Fußball in Praxis und Theorie“ sowie einer Ferienfußballschule in den Sommerferien. Sportlich war der VfB mit seinen zahlreichen Juniorenmannschaften zwar nicht ganz vorne dabei, konnte sich aber über die Hallenkreismeisterschaft im Futsal der C-Junioren und dem 5. Tabellenplatz auf Bezirksebene freuen. Anerkennung fand die VfB Jugendarbeit offensichtlich auch auf Kreisebene, die Jugendleiter Manfred Saul mit vier weiteren Jugendleitern eine Freikarte für das Ländespiel Deutschland-Wales bescherte. Sorgen hat Saul allerdings mit den Platzverhältnissen beim VfB.
Schlechte Platzverhältnisse – die Achillesverse des VfB

Durch die eingeschränkte Hallenverfügbarkeit leidet die Trainingsqualität in den Wintermonaten auf dem betagten und oft schlammigen oder hart gefrorenen Hartplatz sehr. Im Sommer ist das Jugendtraining für alle Jahrgänge nur unter Nutzung des Rasenplatzes und der Rasennebenflächen bewältigbar, was wiederum im Konflikt mit einer erhöhten Abnutzung steht. Da die geburtenstarken Jahrgänge ab der kommenden Saison auf das Langfeld drängen, wird die Situation um die Platzverfügbarkeit immer schwieriger. Eine Besserung ist nur mit der Sportplatzverlegung zu erwarten, der dringend herbeigesehnt wird. Mit Wohlwollen wurde daher vernommen, dass vom Land Hessen der Gemeinde ein zinsloses Darlehen genehmigt wurde und das Umzugsprojekt damit gesichert scheint.

In seinem Abschlussvideo aus dem Trainingsalltag der VfB-Jugend zeigte Saul was der VfB am besten kann: Jugendtraining das Spaß macht und eine gute Ausbildung garantiert.
Rücklagen geschmolzen

Der Kassenbericht weist erstmals in der Vereinsgeschichte ein deutliches Minus auf.
Für den, aus persönlichen Gründen, im Herbst ausgeschiedenen Kassierer Stephan Wien hatte Helfried Stöckl in Personalunion die Kassenführung übernommen. Beiden Kassierern bescheinigten die Revisoren trotz des Defizits eine einwandfreie Buchführung und Kassierer und Vorstand wurden einstimmig entlastet.
Vorstandswahl endet ohne Ergebnis

Zum Punkt „Neuwahlen des Vorstands“ eröffnete Sigi Trautmann, dass er definitiv nicht mehr als 1. Vorsitzender zu Verfügung stehe und bat um Vorschläge für seine Nachfolge. Die VfB-Mitglieder waren von dieser Ankündigung offensichtlich derart überrascht, dass es zwar zu einer lebhaften Diskussion, aber praktisch zu keinen Namensnennungen oder gar willigen Kandidaten kam. Trautmann ergänzte, dass mit Adam Handler (2. Vorsitzender) Helfried Stöckl (Geschäftsführer) Karl-Heinz-Hennig (Kasse) und Manfred Saul (Jugendleiter) Kandidaten für den geschäftsführenden Vorstand zu Verfügung ständen. Lediglich die Position des Spielauschussvorsitzenden sei noch vakant und ohne einen 1. Vorsitzenden würde es nur gehen, wenn durch eine Satzungsänderung eine andere Zusammensetzung des Vorstands legitimiert würde, wofür es in der Vergangenheit durchaus Beispiele gab.

Trautmann erläuterte auch die Konsequenzen aus der geplatzten Vorstandswahl. Die Mitglieder seien nun gefordert sich Gedanken über eine Nachfolgeregelung zu machen und betonte nochmals ausdrücklich, dass dies nicht die alleinige Aufgabe des 1. Vorsitzenden sein könne – alle seien nun gefordert. Etwa 8 Wochen sollen zur Ideenfindung genutzt werden, um dann die Vereinsmitglieder erneut zu Vorstandswahlen zu bitten. Sollte auf absehbare Zeit kein geschäftsführender Vorstand gewählt werden können, wird vom Amtsgericht ein Notvorstand einberufen. Ob es beim VfB dazu kommen muss, werden die kommenden Wochen zeigen.

Alle Positionen bestens besetzt, der VfB voll in der Spur – so das Fazit des zweiten Teils der Generalversammlung 2008 des VfB Ginsheim.
Der zweite Durchgang war am 17. April notwendig geworden, da der VfB bei der Vorstandswahl im Februar noch ohne Kandidaten für den Vorsitz des geschäftsführenden Vorstands dastand. Amtsmüdigkeit nach langen Jahren der Vereinsarbeit hatten den bisherigen Vorsitzenden Sigi Trautmann dazu bewogen nicht mehr zu kandidieren. Eine Verjüngungsskur wollte er seinem VfB verordnen. Die 8-wöchige Besinnungspause haben die Vorstandsmitglieder nun genutzt und ihre Hausaufgaben dabei mit Bravour erledigt. Allerdings bleibt es ersteinmal bei Trautmann als Vorsitzenden, da ein so gravierender Umbruch nicht in kurzer Zeit zu bewältigen ist. Dies solle in den nächsten Monaten ohne den Druck einer Interimslösung passieren. Für diese Entscheidung erhielt Sigi Trautmann nicht nur alle Stimmen der über 60 anwesenden Vereinsmitglieder sondern auch viel Applaus. Auch die übrigen Positionen waren schnell besetzt. Mit Adam Handler als 2. Vorsitzenden, Helfried Stöckl als Geschäftsführer und Manfred Saul als Jugendleiter setzt der VfB auf Kontinuität und bewährtes Personal. Chef des Spielausschusses wird mit Jörg Hübner, ein Vertreter der jüngeren Generation, womit die Empfehlung von Sigi Trautmann den Vorstand zu verjüngen ein erstes Gesicht erhält. Auch seine Mitstreiter im Spielausschuss passen mit seinem Bruder Sven, Oliver Handler, Andy Bott, Rainer Elfers, Stephan Wien und Alexander Smetan in diese Kategorie. Beratend wird Karl-Heinz Hennig zur Seite stehen. Dieser wechselt in das Kassenressort, womit der VfB wieder einen echten Finanzfachmann zu Verfügung hat. Bereits in den 90ger Jahren führte Hennig die VfB-Kasse. Sein damals eingeführtes, PC-basiertes Buchhaltungssystem findet noch heute Anwendung. Für die VfB-Veranstaltungen zeichen zukünftig Jürgen Nillius, Ralph Braunroth und Kai Reinheimer mit der Beratung von Erich Horl verantwortlich und die Kasse wird von den neuen Revisoren Mathias Cwiek und Mario Wegling geprüft. Die Schiedsrichterbetreung übernimmt Peter Laun. Die Ausrichtung des Seniorennachmittags und die Veranstaltungen der Altfußballer wird in bewährter Manier von Inge Frädert fortgeführt. Die AH-Leitung wurde bereits in einer AH-interenen Sitzung gewählt und setzt sich aus Mathias Cwiek (AH-Leiter), Mario Wegling, Markus Winterheimer und Harald Zimmer zusammen. Für den langjährig zuverlässigen, aber leider scheidenden Platzwart Werner Neumann konnte Günter Zuber gewonnen werden.

Von Amtsmüdigkeit war indes beim alten und neuen 1. Vorsitzenden keine Spur, gewohnt rethorisch geschickt und mit viel Routine führte er die VfB-Mitglieder durch die Generalversammlung 2008. Unter Punkt „Verschiedenes“ informierte Trautmann noch über eine Neureglung der Klasseneinteilung der Aktivenmannschaften. Im Spieljahr 2009/10 wird die Bezirksoberliga in Landesliga umbenannt und untersteht dem Landesverband. Die jetzige Bezirksliga wird in Kreisliga umbenannt, wobei die Vertreter der Kreisvereine noch darüber entscheiden müssen, ob die Spielklasse gemeinsam mit dem Kreis Darmstadt organisiert wird oder sich eigenständig nur aus Vereinen des Kreises Groß-Gerau zusammensetzt. Darunter sind dann die Kreisklassen A, B und C angesiedelt.

Außerdem forderte Trautmann die VfB-Mitglieder auf, die erste Mannschaft zahlreich beim Pokalendspiel des Krombacher Kreispokals am 30.04. um 18 Uhr 30 in Trebur zu unterstützen. Beim Finale gegen Nauheim hoffe er auf mindestens 250 VfB-ler.

Bereits nach einer Stunde konnte die Genralversammlung 2008 beendet werden.

Zu spät zur Stimmabgabe erschien Ex-Trainer Marcus Spahn zu fortgeschrittener Stunde und konnte von seinem neuen Projekt „Germania Gustavsburg“ berichten. Im Kampf um den Klassenerhalt wurden ihm für den kommenden Sonntag 3 Punkte gegen den direkten Konkurrenten Walldorf gewünscht.
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