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Verein | News | 15.09.2020
15.09.2020
VfB-AH scheitert knapp im Hessenpokal-Halbfinale

Wie geplant agierte der VfB aus einer sicheren Defensive gegen die offensivstarke Höchster Mannschaft um den ehemaligen Bundesligastürmer Michael Thurk. Höchst hatte von Beginn an mehr Spielanteile ohne aber dem VfB-Tor in der Anfangsphase wirklich nahe zu kommen. Eine erste Chance durch Thurk konnte vom VfB-Keeper Treffinger vereitelt werden, bevor die SG Höchst zu ihrer größten Chance in Halbzeit eins kam. Michael Thurk wurde im Strafraum von der VfB Abwehr gelegt und der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. Bastian Treffinger wartete lange und konnte den von Christian Balzer getretenen Elfmeter per starker Fußabwehr über das Tor lenken.

In der Folgezeit blieben die Gäste spielbestimmend, dem VfB gelang es aber immer wieder sich aus der Defensive zu befreien. Im Angriffsspiel gelang es dem VfB, ohne seinen verletzten Torjäger Toto Fischer, allerdings leider nicht, die Aktionen konsequent zu Ende zu spielen, so dass klare Chancen für den VfB ausblieben. Aufregung entstand Mitte der ersten Hälfte als Sven Wernicke am Fünfmeterraum regelwidrig von einem Höchster Abwehrspieler am Fuß getroffen wurde, der Schiedsrichter aber den folgerichtigen Elfmeter verweigerte. Da auch die SG Höchst sich im letzten Drittel nicht durchsetzen konnte, ging es mit einem 0:0 in die Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit blieb alles beim Alten. Die Gäste hatte mehr Spielanteile, konnte sich aber gegen die tief stehende starke VfB Defensive um die Hennig-Brüder nicht wirklich durchsetzen. Die Führung der SG Höchst resultierte dann aus einer Standardsituation. Einen stark getretenen Eckball von Balzer konnte der gerade eingewechselte Sandro Schwarz aus kurzer Distanz im VfB-Tor versenken.

Der VfB stellte in der Folgezeit um, zog Carsten Hennig ins Mittelfeld vor und konnte das Spielgeschehen mehr in die Höchster Spielhälfte verlagern. Höchst zog sich etwas mehr zurück, blieb aber bei Kontern stets gefährlich. Einer dieser Konter konnte durch Trefffinger im Strafraum auch nur noch per Foulspiel unterbunden werden, so dass der Schiedsrichter erneut auf den Punkt zeigte. Diesmal trat Michael Thurk zum Elfmeter an, scheiterte aber ebenfalls am sehr gut reagierenden Treffinger. Diese Aktion war der Weckruf für die Schlussoffensive des VfB. Die Ginsheimer riskierten nun alles, um doch noch den Ausgleich zu erzielen. Carsten Hennig und Jürgen Marker verfehlten mit zwei Fernschüssen das Tor knapp und der ein oder andere Angriff scheiterte am letzten Pass rund um den gegnerischen Strafraum. Auch der letzte Abschlussversuch von Jörg Hübner per Freistoß konnte vom Höchster Keeper pariert werden, so dass das Halbfinal-Aus besiegelt war.

Wie erwartet präsentierte sich die hochklassig besetzte Höchster Elf sehr spielstark und zieht somit sicherlich nicht unverdient ins Hessenpokalfinale ein. Der VfB lieferte allerdings einen großen Kampf und hätte mit ein wenig Glück in der Schlussphase den Ausgleich erzielen können. Das Spiel verdeutlichte einmal mehr, dass diese Ginsheimer Elf eine über viele Jahre zusammengewachsene Gemeinschaft ist, die es mittlerweile mit jedem Gegner im AH-Bereich aufnehmen kann.

Insgesamt blickt die VfB-Elf auf eine großartige Hessenpokal-Runde zurück und feierte mit dem Halbfinaleinzug den bisher größten Erfolg in der VfB-AH-Geschichte. Im Halbfinale gelang es leider nicht offensiv so stark aufzutrumpfen, wie es bei den Siegen in den Vorbereitungsspielen gegen die Traditionsmannschaft des SV Wehen (6:2) und die 1. Mannschaft des SV 07 Bischofsheim (5:4) gelungen war.

Für den VfB heißt es nun im Kreispokal erneut anzugreifen und sich somit für den Hessenpokal 2020/2021 zu qualifizieren. Das Viertelfinale steigt hierbei bereits am 25.09. um 19:30 Uhr zu Hause gegen Italia Groß-Gerau.

VfB Ginsheim: Bastian Treffinger, Willi Bader, Carsten Hennig, Markus Hennig, Thomas Weiß, Jörg Hübner, Uwe Diderich, Daniel Antunez, Sven Wernicke, Jürgen Marker, Oliver Handler, Igor Weppner, Tony Pagano, Philipp Ziemainz, Thomas Mesikow, Roberto Iaquinta, Daniel Santoro, Jörg Nillius
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