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Verein | News | 18.10.2020
18.10.2020
VfB Ginsheim - SC Hessen Dreieich 0:3 (0:2)

…die individuelle Klasse macht den Unterschied

Erheblich verbessert zeigte sich der VfB der aufgrund der „Corona-Magerverordnung“ heruntergefahrenen spärlichen Kulisse gegenüber der Vorwoche im Gastspiel beim SV Steinbach. Dass es dennoch eine deutliche Heimniederlage gegen den ambitionierten SC aus Dreieich setzte, ist vor allem dessen individueller Überlegenheit geschuldet, die mit den Jahren in Sprendlingen aufgebaut wurde. Nicht wenige der Akteure verfügen über Regional- und gar Drittligaerfahrung und zudem über eine Ausbildung in den Nachwuchsleistungszentren der Profivereine.
Gegen dieses Spitzenteam der Hessenliga wehrte sich die Truppe von Matthias Güldener vehement, an Einstellung und kämpferischem Einsatz lag es nicht, eher an spielerischer Unterlegenheit und mangelnder Effizienz bei den wenigen aussichtsreichen Möglichkeiten.
Der SC drückte von Anfang an aufs Tempo und hatte bereits in der 7. Minute die erste erfolgsversprechende Chance durch Nikola Mladenovic, der aus spitzem Winkel das Gehäuse nur knapp verfehlte. Einen Moment der hohen Fußballkunst erlebten die Zuschauer sieben Minuten später durch Marc Wachs, der aus halblinker Position den zu weit vor dem Tor stehenden Brandon Dorth mit einem Lupfer düpierte und zum Führungstreffer vollstreckte. Die Mannen um Kapitän Lukas Manneck steckten den Rückstand schnell weg und hatten die erste brauchbare Gelegenheit zum Torerfolg in der 33. Min. auf ihrer Seite nach einem von der rechten Hälfte von Michael Houdek scharf hereingebrachten Ball, der an Freund und Feind vorbei knapp am Tor vorbei segelte. Fast im Gegenzug zeigte Dorth bei einer Volley-Abnahme von Björn Schnitzer einen tollen Reflex und verhinderte so einen höheren Rückstand (35.). Das Spiel nahm nun mehr Fahrt auf, denn nur Sekunden später spielte Lukas Manneck einen herrlichen Flugball auf die linke Seite zu Daniel Thur, der im freien Raum auf dem Weg zum Tor kurz vor der Strafraumlinie gefoult wurde, zumindest nach Ansicht des Schiedsrichters Simon Wecht aus Heppenheim. Es gab auch Zuschauer, die diese Aktion im Raum gesehen haben wollen und dies auch lautstark zum Ausdruck brachten. Nun ja, Diskussionen dieser Art gehören zum Fußball dazu und tragen zum unterhaltsamen Sportplatzbesuch bei. Der Freistoß führte nicht zum erhofften Ertrag, wohl aber ein den Gästen zugesprochener Foulelfmeter nach einer unglücklichen Abwehraktion in der 39. Min., den Denis Strecker sicher verwandelte. In der Folge ergaben sich für die Gäste einige Torchancen, eine davon vereitelte Dorth, bei einer weiteren schaffte Farid Affo es nicht, den Ball im leeren Gehäuse unterzubringen (67., 68). Dazwischen lag die wohl größte Torchance des VfB durch Thur, dessen Freistoß aus der halbrechten Position vom linken Torpfosten ins Seitenaus prallte (64.). Die bereits angesprochene Effizienz zeigte zum Ende hin noch einmal den Unterschied zwischen beiden Teams auf. Während Stefan Baljak nach einem Einwurf für ihn wohl überraschend zum Abschluss kam und aus kurzer Distanz den Ball knapp am linken Pfosten vorbeisetzte (87.), lief Mladenovic einen von rechts hereingebrachte Ball im richtigen Moment an und vollstreckte aus kurzer Entfernung zum 0:3-Endstand (88.).
Es gab Phasen im Spiel, die Hoffnungen für den weiteren Verlauf der Saison bei noch 28 ausstehenden Spielen durchaus als berechtigt erscheinen lassen. Dazu gehören aber auch mehr Ballsicherheit, ein genaueres Passspiel und auch einmal der unbedingte Wille, ein Tor zu machen. Die anderen Elemente, wie Geschlossenheit, kämpferischer Einsatz und Laufvermögen liegen schon jetzt über dem Schnitt. Und noch etwas stimmt zuversichtlich: Ein mittlerweile wieder kompletterer Kader und junge Leute, wie Matthias Manneck, Tim Vietze und Marvin Redl. Die haben schon jetzt gegen das Top-Team aus Dreieich überzeugt.

Bereits am Mittwoch geht die Reise in der Hessenliga mit dem Auswärtsspiel bei RW Walldorf weiter, Anstoß ist um 19 Uhr.
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