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Verein | News | 25.10.2020
25.10.2020
FC Eddersheim - VfB Ginsheim 2:3 (1:0)

… Daniel Thur, wie einst das Phantom Marek Mintal

Es war ein Spiel, an das sich die Ginsheimer Anhänger noch lange erinnert hätten, wenn sie denn als Zuschauer an dem Auf und Ab beteiligt gewesen wären. Im ersten Geisterspiel der Vereinsgeschichte brauste ein Wellental der Gefühle über die wenigen, die auf dem Platz zugelassen waren. Um es vorab zu verkünden: Der VfB ging als absolut verdienter Sieger vom Feld. Inklusive der erfolgreichen Torabschlüsse erzeugten die Gäste neunmal gefährliche Situationen vor des Gegners Kasten, während der Gastgeber siebenmal derart in Erscheinung trat. Der FC bestimmte die ersten fünfzehn Minuten mehr oder weniger eindeutig und profitierte vor allem von seinem schnellen Umschaltspiel. Mit diesem Instrument wurde u.a. Andre Fließ in der 10. Min. nach einem langen Pass in aussichtsreiche Schussposition gebracht, verstolperte aber, nachdem er Brandon Dorth bereits ausgespielt hatte. Jener zeigte drei Minuten später erneut seine Fähigkeiten, als er mit einem schnellen Reflex dem Ball aus kurzer Entfernung die gefährliche Richtung nahm. Erst allmählich zeigten die Gäste Wirkung, zunächst Denis Oriana mit einem Pfostentreffer und anschließend Christian Makana mit einem knapp über das Gehäuse gesetzten Kopfball nach einer Ecke (20., 21.). Nach Zuspiel von Edmond Latifi war der auffällige Makana erneut am Drücker, Pech nur, dass Paul Harbrecht dessen Schuss glänzend parierte (24.). Und dann kam die erste nennenswerte Aktion von Daniel Thur, von dem bis dahin kaum in Erscheinung getretenen Akteur, von dem man nie so recht weiß, wie er drauf ist. Daniel schloss einen Konter auf geradem Wege zum Alleingang ab, hatte sich eigentlich schon alles samt Torhüter zurechtgelegt und lenkte das Spielgerät dann zur Enttäuschung aller am rechten Torpfosten vorbei ins Seitenaus. Auch Hundertprozentige sind halt nicht immer drin (28.). Nach einer weiteren Parade von Dorth passierte das, was Teams mit Chancenübergewicht nicht selten den Spaß verdirbt. Der Gastgeber veredelt einen Freistoß durch Turgay Akbulut zum umstrittenen 1:0, da die meisten den Ball nicht in vollem Umfang über der Linie gesehen hatten. (37.) Die zweite Halbzeit gehörte überwiegend der Ginsheimer Mannschaft, sie gibt nie auf, auch wenn noch so oft der Ball verspringt, Pässe im Seitenaus landen oder sonstiges Ungemach den Spaß am Spiel zu nehmen droht. Und sie nahmen auch den zweiten Gegentreffer hin, ohne in ihren Bemühungen nachzulassen. Ein Treffer, der besonders schön herausgespielt wurde mit einer Hereingabe von der linken Seite, die Christopher Krause aus kurzer Entfernung zum Torerfolg abschloss (62.). Noch einmal bewahrte Dorth seine Mannschaft vor einem weiteren Treffer, bevor Thur mit einem Lattentreffer und einem gefährlichen Freistoß ein Signal setzte (67., 68.), das man aus Eddersheimer Sicht fortan so schnell nicht vergessen wird. Wie einst Marek Mintal, die Legende des 1. FC Nürnberg, entwickelte Daniel den Wechsel vom Unscheinbaren in die Tormaschine, zunächst mit dem Anschlusstreffer aus halbrechter Position (73.) und mit dem Nachschlag in der 74. Min. zum umjubelten Ausgleich. Davon offenbar inspiriert, setzte Retsuya Himeno mit einem erfolgreichen Torschuss in der 84. Min. zur erstmaligen Führung noch einen drauf, die die Mannschaft um die herausragenden Innenverteidiger Marvin Redl und Matthias Manneck sich nicht mehr nehmen ließ. Wer hätte das gedacht? Es zeichnete sich schon im Spiel am Mittwoch in Walldorf ab, dass Lukas Manneck und sein Team sich immer mehr nach vorne entwickeln, auch wenn nicht immer alles den Wünschen und Ansichten so mancher entspricht. Fabio Di Dio Parlapoco brachte nach seiner Einwechslung (59.) noch einmal Schwung in die Bemühungen und ein Denis Oriana auf der rechten Außenbahn hat zumindest dem Chronisten gut gefallen.
Nun steht erst einmal wieder die Sorge um die Gesundheit vieler Menschen im Blickpunkt. Das Heimspiel gegen SC Waldgirmes am kommenden Sonntag fällt flach, könnte aber gedreht werden, wenn sich die Vereine dazu einigen können. Man sollte in den kommenden Tagen einmal den Blick auf Vereinsinfos werfen.
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