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Verein | News | 30.11.2020
30.11.2020
Der Re-Start aus Sicht des VfB Ginsheim

Die zweite Welle der Covid-Infektionen scheint gebrochen, zumindest stagnieren die Infektionszahlen, allerdings auf einem hohen Niveau. Der Kreis Groß-Gerau hinkt dabei der Entwicklung hinterher, weiterhin hohe Werte zeigt die Statistik. Wie es im neuen Jahr weiter geht, bleibt abzuwarten. Wann und ob überhaupt geimpft werden kann, liegt noch nicht fest. Aber auch mit Impfung wird es noch Monate bis zu einer "neuen Normalität" dauern, von den noch nicht bekannten Auswirkungen der Impfung ganz abgesehen.

Das der Verband sich regelmäßig die Entwicklung ansehen muss, ist bei der hohen Dynamik des Geschehens nachvollziehbar und richtig. Im 4-Wochen-Rythmus will der Verband die behördlichen Verordnungen im Blick haben.

Dennoch wirft die gestrige Verbandvorstandssitzung mehr Fragen auf, als sie beantwortet. Am Nachvollziehbarsten ist da noch die Zielvorgabe, die Saison regulär zu Ende zu führen. Das wünschen sich alle, aber nicht jeder zu jedem Preis. "Wir wollen so bald wie möglich auf den Platz zurückkehren", so HFV Präsident Stefan Reuß. Dem können wir nur beipflichten, insbesondere im Kinder- und Jugendbereich ist die sportliche Betätigung an der frischen Luft im Verein durch nichts ersetzbar.

So weit so gut, aber ab dann wird es schwammig in der Berichterstattung. Während Vizepräsident Torsten Becker einen Wechsel im Spielsystem der Senioren innerhalb dieser Saison für ausgeschlossen hält, stimmte das Vorstandsgremium darüber ab, dass je nach Infektionsgeschehen und damit einhergehenden Spielmöglichkeiten entsprechend flexibel reagiert werden kann. HFV Präsident Reuß im O-Ton: „Natürlich sind wir uns dabei der aktuellen Einschränkungen bewusst und damit der Folgen, die diese auf die Fortführung der aktuellen Saison haben können. Daher beschäftigen wir uns intensiv mit verschiedenen Szenarien und deren Durchführbarkeit, um bei einem Re-Start gut vorbereitet zu sein.“

Was bedeutet das in der Praxis? Im günstigsten Fall das reguläre zu Ende Spielen der kompletten Saison oder Abbruch, falls es der Zeitrahmen nicht anders zulässt? Hier wäre es schon wünschenswert die angedachten Szenarien einmal zu veröffentlichen.

Das Wichtigste ist die Gesundheit aller, das steht außer Frage, danach kommt die Planungssicherheit, auf was sollen/müssen sich die Vereine einrichten.

In den vergangenen Monaten, bis heute, wurde immer vom besten Fall ausgegangen - es kann ab dem Ablauf der aktuellen Verordnung direkt wieder weiter gehen. Nie ist das eingetreten, bislang gab es immer eine Verlängerung. Leider ist der Spielplangürtel in vielen Spielklassen so eng geschnürt, dass er schon ohne die Covid-Einschränkungen kaum Luft zum Atmen ließ, nun macht es die optimistische Herangehensweise der Vergangenheit nicht besser.

Letztlich bleiben wir immer wieder bei dem geflügelten Wort "was Genaues weiß man nicht" hängen. Wir können es nicht ahnen, als treffsichere Hellseher könnten wir viel Geld verdienen. Wir können uns das Leben aber auch schwerer machen als es ist. Ein Minimumszenario mit Luft zum flexiblen Reagieren wäre vielleicht eine gute Strategie gewesen. Nun bleibt es an den Vereinen und den Funktionären, die sich mit den Spielplänen auseinanderzusetzen haben, kleben. Es bleibt weiter spannend - stay tuned!
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