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Verein | News | 05.02.2021
05.02.2021
Wann geht es wieder auf den Trainingsplatz?

Seit Oktober letzten Jahres ist der Trainingsbetrieb ausgesetzt, ein Ende ist nicht abzusehen. Da ist es an der Zeit, sich über dieses Thema einmal Gedanken zu machen. Gut passt da vom zeitlichen Verlauf die Veröffentlichung eines Kommentars im Sportteil der Mainzer Allgemeinen Zeitung vom heutigen Tag. Als Überschrift hat Autor Udo Döring den Titel „Keine Lobby“ gewählt. Der vollständige Abdruck hängt dem Beitrag an. Wir werden im Folgenden noch darauf zurückkommen.

Wie den Printmedien zu entnehmen war, haben einzelne Vereine schon mit einem Einzeltraining begonnen, wo auch immer die Erlaubnis dazu her kam. Der VfB bietet wenigstens seinen Seniorentorwarten ein Einzeltraining an, allerdings ist die Anzahl von Seniorentorwarten überschaubar und alle Plätze wegen des Sportverbots ohnehin frei – der Rest unserer Fußballer ist im Wartemodus.

Um nun auch für die anderen Sportler des Vereins ein Corona-konformes Training anbieten zu können hat der VfB Ginsheim ein Konzept eines Einzeltrainings in Gruppenformation erarbeitet und dem Gesundheitsamt Groß-Gerau vorgelegt. Die Antwort steht noch aus, allerdings dürfte das Gesundheitsamt momentan alles andere als unterbeschäftigt sein, von daher haben wir Verständnis und Geduld. Dennoch sollte man langsam beginnen, über den Tag hinaus zu denken, womit wir wieder bei dem Kommentar in der heutigen AZ wären. Auf den Punkt gebracht, geht es dem Autor darum, dass Bewegung für Kinder, gerne auch im Verein, unabdingbar ist. „Studien belegen bessere Lese- und Schreibfähigkeiten bei sporttreibenden Kindern“, so der AZ-Autor. Dem Autor nach wird Kinderbewegung in der Pandemie von der Politik nicht falsch behandelt, es wird erst gar nicht behandelt. Ein Punkt, der uns schon die Augenbrauen hochziehen lässt.

In den Talkshows aller TV-Kanäle wird das Pandemie-Thema seit fast 12 Monaten hoch und runter gebetet. Ging es am Anfang mehr um die Frage „sind wir auf dem richtigen Weg“, wird nun öfter mal die Schuldfrage gestellt, „wer hat wann versagt“. Besser wäre es mal langsam nach vorne zu gucken und Lösungen zu generieren. „Wer aus dem Rathaus heraus kommt ist schlauer“, so ein deutsches Sprichwort. Deshalb wollen wir an dieser Stelle auch nicht klugscheißen, wenn wir es besser gewusst hätten, hätten wir es ja rechtzeitig sagen können. Wenn wir es nicht besser wissen können wir zumindest mal einen Blick rundum werfen, wo läuft es besser und warum? Ein Blick nach Rostock zum Beispiel, wo durch offensichtlich vorausschauendes Handeln hohe Inzidenzzahlen zu jedem Zeitpunkt der Pandemie vermieden wurden. Wie wurde das erreicht? Nachverfolgung, Masken, Tests – von Anfang an. Ein großer Schwachpunkt ist noch heute, nicht zu wissen, wo die maßgeblichen Ansteckungen überhaupt herkommen. Wir wagen zu behaupten, vom Training im Freien auf unseren Sportplätzen kommen sie nicht. Wir hatten Fälle im Verein – einzelne. Die wurden durch Testung erkannt, gingen sofort in Quarantäne eine Ansteckung oder gar Weiterverbreitung auf dem Platz war nicht gegeben. Wenn der Sport im Freien kein Ansteckungsfaktor ist, warum ist er dann immer noch verboten? Umgekehrt wurde zugelassen, dass öffentliche Verkehrsmittel über Monate Menschen mit und ohne Virus eng gedrängt durch die Gegend fahren. Wir würden uns wirklich an dieser Stelle wünschen, den Blick nach vorne zu richten und sachlich abzuwägen. Wann dürfen unsere Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen endlich wieder auf dem Platz Sport treiben? An dieser Stelle fehlt die Information, ob das in Rostock schon umgesetzt wurde, es müsste aber herauszufinden sein.

Quelle: Mainzer Allgemeine Zeitung , 5.2.2021

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