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Verein | News | 21.07.2021
21.07.2021
VfB Ginsheim – Spvgg Eltville 0:1 (0:1)

…kurioses Eigentor entscheidet Spiel

Eigentlich begann die im Rahmen des Wallufer Bertrams Cup ausgetragene Begegnung gegen den ambitionierten Verbandsligisten aus dem Rheingau wie der Verlauf des einen Tag zuvor gegen den FV 02 Biebrich erfolgten Aufeinandertreffens. Der VfB hatte alles im Griff, kombinierte sich ansprechend durch das Mittelfeld mit einem dominanten Zweikampfverhalten. Die Abwehr um Marvin Redl und dem auffälligen Oladimeji Alabi Ladipo hatte die Offensivbemühungen des Gegners, der in der ersten Hälfte nicht einen einzigen Torschuss abgegeben hatte, zur Bedeutungslosigkeit degradiert. Und dennoch ging die Spvgg. in der 20 Min. durch ein Eigentor des ansonsten souveränen Innenverteidigers Ladipo in Führung. Es war wohl ein Momentversagen, das den Ginsheimer Spieler ereilte, als er unbedrängt, mit einer Menge an Optionen zum Abspiel ausgestattet, den Ball in Richtung eigenes Tor führte und schließlich, ohne Augenmerk auf die zu diesem Zeitpunkt von Torhüter David Staegemann eingenommene Position, einen Rückpass ins leere Tor spielte. Tragisch für Ladipo, der mit seiner Zweikampfstärke und seinem sehr guten Kopfballspiel insgesamt überzeugte. Das Spiel musste vor dem Hintergrund mehrfach guter Einschussmöglichkeiten dennoch nicht abgegeben werden. So hatte Edmond Latifi nach einer flüssigen Kombination in der 16. Min. die falsche Entscheidung getroffen, als er noch einmal quer ablegte, anstatt selbst abzuschließen. Nach Rückpass von Christian Makana kam Johannes Gansmann an der Strafraumgrenze frei zum Schuss, der im letzten Moment abgeblockt werden konnte (18.). Die Kombinationsfreudigkeit der Ginsheimer Elf eindrucksvoll belegt hatte eine Szene in der 21. Min., als über die linke Seite in hohem Tempo mit jeweils einem Ballkontakt Makana im Rückraum freigespielt wurde, dessen Torerfolg wegen einer vorangegangenen Abseitsstellung keine Wertung erfuhr. Im zweiten Durchgang tauchte Maximilian Kissel alleine vor dem gegnerischen Tor auf, zögerte allerdings zu lange mit dem Abschluss, so dass die Chance ebenso verpuffte, wie noch die eine oder andere Möglichkeit (43.). Und Eltville? Ein aberkanntes Kopfballtor nach einer Ecke und eine gefährliche Situation nach einem Konter kurz vor Spielende, die Paul Hager im letzten bereinigen konnte, mehr war da nicht im gesamten Spiel. Es war in der 2. Spielhälfte aber auch ein zerfahrenes Spiel, kaum noch Kombinationsfußball, der mehr und mehr zugunsten langer unpräziser Bälle zum Opfer fiel. Man hatte zudem den Eindruck, dass die Ginsheimer Mannschaft von dem Rückstand beeindruckt, aber auch von Ermüdungserscheinungen einzelner betroffen war. Trainer Matthias Güldener zeigte sich nach dem Spiel mit der Leistung seiner Mannschaft denn auch unzufrieden. Man habe nicht all das umgesetzt, was man sich vorgenommen habe. Überdies fehle es an der Entschlossenheit beim Abschluss, dem man nach dem bisherigen Verlauf der Vorbereitung nicht zu widersprechen mag. Die Niederlage gegen Eltville schmälert aber keineswegs den Eindruck eines insgesamt zu diesem Zeitpunkt sehr ordentlichen Leistungsstandes. Die Mannschaft spielt nun am Sonntag abhängig vom weiteren Turnierverlauf entweder um Platz 3 um 15 Uhr oder das Endspiel um 17 Uhr.

Zuvor kommt es am Samstag, 16 Uhr, auf dem Ginsheimer Sportgelände zur Begegnung gegen den Südwest-Oberligisten TuS Koblenz. Es handelt sich um eine Benefizveranstaltung zugunsten der Hochwasseropfer, weshalb eine Einlassgebühr von 10 Euro erhoben wird, Jugendliche haben freien Eintritt.


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