Verein

Vereinskalender

Vereinslokal

Aktive

Nachwuchs

AH

Events

Fans

Media

Sponsoren

Kontakt

Impressum


Verein | Chronik
Chronik des VfB Ginsheim

Eine Chronik, insbesondere längere Texte, sind nicht jedermanns Sache. Dennoch lohnt es sich ab und an die Vergangenheit Revue passieren zu lassen. Vieles kann man aus der Geschichte lernen, dies gilt auch für die Vereingeschichte. Ursachen für Erfolg und Misserfolg sind oftmals gleich. Dies wird umso Augenscheinlicher, wenn man Gelegenheit hat Vorgänge über einen langen Zeitraum zurückzuverfolgen.
Vorbetrachtung

Die hier zusammengetragene Chronik des VfB Ginsheim stützt sich im wesentlichen auf die Arbeit von VfB Mitglied Helmut Gogräfe anlässlich des 75-jährigen Vereinsjubiläums im Jahre 1991. Zum Zwecke der Internetveröffentlichung wurde der Text von Herbert Becker und Manfred Saul überarbeitet und aktualisiert. Bemerkenswert ist, dass die 1991 verfasste Chronik, die sich auch mit damaligen, zeitkritischen Themen befasst hat, fast vollständig übernommen und auf die heutige Zeit übertragen werden konnte - so wenig ändern sich die Zeiten!
Chronik

Im Jahr 2001 besteht der VfB Ginsheim im 85. Jahr. Ein guter Grund die Zeit einmal kurz anzuhalten, um eine Standortbestimmung vorzunehmen, Zielvorstellungen zu überdenken und gegebenenfalls neu zu formulieren. Aber auch, um zurückzublicken und ein wenig in der Vergangenheit zu "baden".
Insbesondere der letzte Punkt findet nicht immer und bei allen unserer Vereinsfreunde ungeteilten Beifall. Das "Heute" und natürlich die Zukunft interessiert mehr. Was soll die Vergangenheit?
Die Antwort auf diese Frage ist jedoch relativ leicht. Die Wurzeln für die Gegenwart und damit auch für die Zukunft liegen in der Vergangenheit. Wer wissen will, warum er wo steht und wer in die Zukunft plant, muss wissen, woher er kommt.
Etwas sehr wichtiges kommt noch hinzu, Ein Verein kann im negativen Fall eine gesichtslose Masse sein. Er kann sich aber auch eine unverwechselbare Identität geben. Hierzu gehört neben Anderem ein über die Zeit gewachsenes, sinnvolles und zielgerichtetes Handeln. Die Ziele der Vergangenheit sollten die Ergebnisse von heute sein, während diese wiederum Basis für weitere Zielsetzungen sein müssen. Korrekturen aufgrund gewonnener Erkenntnisse sind natürlich notwendig. Der VfB hat sich diese Identität geschaffen.
Ein Verein gewinnt Kontur

Es war ein langer, nicht immer leichter, von manchem "Bruch" begleiteter, schließlich aber doch erfolgreicher und für viele sicher auch freudvoller Weg, den der im April 1916 von den Gründern Heinrich Härtling und Anderen aus der Taufe gehobene Fußballverein "ALEMANNIA 1916" gehen musste, ehe er der moderne VfB des Jahres 2001 geworden ist.
Wir werden in der Folge auch auf die anlässlich des 50-jährigen Jubiläums geschriebene Chronik verweisen und nicht jedes dort beschriebene Ereignis oder jeden dort genannten Namen wiederholen. Es dient ganz einfach der besseren Lesbarkeit der nachfolgenden Betrachtungen. Da diese Ereignisse aufgeschrieben sind, gehen sie mit Sicherheit nicht verloren.
Die Schwierigkeiten, ein eigenes Selbstverständnis, eine eigene Identität zu finden, zeigten sich insbesondere in den ersten Jahren nach der Gründung, während und kurz nach dem 1. Weltkrieg. Neuorientierung und Reorganisation - damals noch Fremdwörter - waren an der Tagesordnung.
  • ALEMANNIA 1916
  • F.C. OLYMPIA
  • SPORTVEREIN 1916
  • FREIE TURNGEMEINDE
  • VIKTORIA 1921
hießen die Stationen, ehe am 13. Januar 1924 der dann länger lebende SPORTVEREIN 1924 ins Leben gerufen wurde.
Der 2. Weltkrieg allerdings erzwang ein erneutes "out". Aber bereits im Februar 1946 gelang die Reanimation. Heinrich Kunz wurde der erste Präsident des ab sofort mit "VEREIN für BALLSPIELE" firmierenden Fußballclubs. Es musste damals ein neuer Name gefunden werden, da die Siegermächte zwecks Vergangenheitsbewältigung per Kontrollratsbeschluss die Wiederverwendung alter Vereinsnamen untersagt hatten. Der alte Name "SPORTVEREIN 1924" klang in der Tat "hochverdächtig".
Der gesellschaftliche und soziale Umbruch, der die Nachkriegszeit prägte auch die Sportvereine und das, wie wir meinen, mit ausschließlich positiven Folgen. Das Vereinsleben blühte in einer bis dahin nie gekannten Weise. Wie man der oben zitierten Chronik entnehmen kann, wurde von diesem Boom auch der VfB erfasst. Zu den sportlichen Erfolgen - für einen Sportverein angestrebtes Ziel - kam, dass der Verein auch seinen Platz in der Gesellschaft gefunden halte. Er hatte sich seine individuelle Identität geschaffen.
Das Leben, auch das eines Vereines, verläuft selten wie eine Gerade, eher schon in Wellenbewegungen. Nur wer das Tal kennt, weiß, wie schön es auf dem Gipfel ist.
Lebende Organismen aber verlagern Funktionen kranker Organe immer auf andere Teile ihres ichs. Dies war und ist auch beim VfB Ginsheim so. Die Stärke des Vereins liegt mit in der Jugendarbeit. Sie ist bemerkenswert und allseits anerkannt. Die Verleihung der "SEPP HERBERGER PLAKETTE" im Jahre 1991 ist nur die offizielle und äußere Anerkennung der hier erbrachten Leistungen. Die wirkliche Belohnung der Betreuer und Trainer aber liegt in dem Wissen, ihre Zeit für das wertvollste Potential unserer Gesellschaft, unsere Kinder und Jugendlichen, verwendet zu haben.
Die von uns zitierte Identität des Vereins liegt nicht zuletzt auch hierin begründet.
Die Vorsitzenden

Da nichts von selbst geht, außer es geht abwärts, muss es immer an allen Stationen Motoren gegeben haben bzw. geben, die, um eine leicht angestaubte Floskel wiederzubeleben, das Vereinsschiff nach vorne trieben und es gleichzeitig auf Kurs hielten. Der Begriff "Funktionär" wird in unseren Landen gerne mit einem deutlich ironischen Unterton verwendet. Denen, die solches tun, kann man aber getrost jede Sachkenntnis und jedes Problemverständnis, ja auch jedes Sprachgefühl, absprechen. Denn wenn nichts "funktioniert", läuft nichts. Außer, wie oben gesagt, abwärts.
Bei anderen, der heutigen ähnlichen, Gelegenheiten kann man feststellen, dass es eines großen Aufgebots an Idealisten, und das sind Funktionäre nämlich auch noch, bedarf, um einen Verein über die Zeit zu bringen. Und weiter behauptet man, dass es bei dem offensichtlich vorhandenen Mangel an Verantwortungsfreudigkeit schon fast an ein Wunder grenzt, wenn immer die erforderliche Anzahl an Funktionären gefunden wird. Was hier gilt, ist sicher auch für den VfB zutreffend.
Alle, die in den vergangenen 85 Jahren an irgendeiner Stelle im Verein Verantwortung getragen haben, hätten es verdient, hier verewigt zu werden. Aus sicher verständlichen Gründen verbietet sich eine lückenlose Namensnennung aller Funktionsträger an dieser Stelle von selbst.
Die Namen der Gründerväter sind uns erhalten geblieben und in der Chronik von 1966 nachzulesen.
Mit Siegbert ("Sigi") Trautmann steht in 85 Jahren erst der 17. Vorsitzende an der Spitze des Vereins. Eigentlich sind es nur 13., da einige Personen nach Unterbrechungen erneut zum 1. Vorsitzenden gewählt wurden. Wenn man die verschiedenen Vorsitzenden einmal außer Betracht lässt, die, aus welchen Gründen auch immer, dem Verein nur für kurze Zeit vorstehen konnten, so zeigt sich auch hier ein erstaunliches Maß an Kontinuität in diesem sehr sensiblen Bereich eines Vereins.
Heinrich Härtling, der als erster die Kommandobrücke bestiegen hatte, führte in der sicher sehr schwierigen Anfangsphase 10 Jahre das Ruder, ehe er von 1949 bis 1952 noch einmal in den Ring kletterte. August Christ und Werner Guthmann waren mit jeweils 20 Jahren die am längsten amtierenden Vereinschefs. Aber auch die 8-jährige Amtszeit von Heinrich Hauff verdient Beachtung.
Als Vorsitzender der jüngeren Vergangenheit und gleichzeitig z. Zt. amtierender Vorsitzender steht Siegbert Trautmann seinen verdienten Vorgängern in nichts nach. Im Gegenteil "Sigi" Trautmann ist dabei die Messlatte erneut ein Stück nach oben zu schieben. War er es doch, der mehrfach, insbesondere in schwierigen VfB-Zeiten, die Verantwortung des 1. Vorsitzenden übernahm und immer noch dazu bereit ist.

Hier noch einmal Namen und Daten:
  • Heinrich Härtling 1916- 1925
  • Fritz Liesenberg 1926
  • August Christ 1926- 1945
  • Heinrich Kunz 1946- 1948
  • Heinrich Härtling 1949- 1952
  • Johann Jakob 1953- 1954
  • Heinrich Hauff 195.5 -1962
  • Georg Boers 1963- 1964
  • Heinrich Hauff 1964- 1965
  • Werner Guthmann 1965- 1981
  • Otto Petroll 1981 -1983
  • Werner Guthmann 1983- 1987
  • Siegbert Trautmann 1988 - 1993
  • Dieter Obenauer 1993-1995
  • Siegbert Trautmann 1995-1999
  • Jürgen Steingötter 1999 -2000
  • Siegbert Trautmann 2000 -
Seit 1988 hat der VfB erstmals auch einen Ehrenvorsitzenden. Dieser Titel wurde Werner Guthmann zuerkannt für seine Verdienste. Jeder VfB'ler und andere kennt sie. Über die Tagesarbeit im Verein hinaus hat Werner Guthmann auch immer über das Wesentliche im Fußball nachgedacht und danach praktiziert. Leider ist Werner Guthmann am 7. September 1999 mit nur 65 Jahren viel zu früh aus dem Leben geschieden.
Die Aktiven

Junge Menschen im Kindesalter bis hin zu ziemlich alten - Z. Bsp. Hugo Rauch bei den Alten Herren frönen dem Fußballsport. Meistens Angehörige der Spezies Mann, zei/tweise aber auch das sogenannte schwache Geschlecht sehen im Fußballspiel einen Teil ihrer Lebenserfüllung. Anfangs waren es jedoch zunächst nur die Männer die dem Fußball nachjagten, - und das noch relativ unorganisiert.
Erst im Jahre 1924 trat man in Ginsheim in den Fußballverband ein und beteiligte sich am organisierten Punktspielbetrieb. Die geografische und landespolitische Lage Ginsheims brachte es mit sich, dass der SPORTVEREIN 1924 mal im Bezirk Mainz, mal im Bezirk Wiesbaden und mal im Bezirk Mainspitze zu spielen hatte. Erst die politische Neuordnung nach dem 2. Weltkrieg schaffte hier klare Verhältnisse.
In den stabilen Phasen sowohl nach 1924 als auch nach 1946 konnten sich der SPORTVEREIN 1924 und auch der VEREIN FÜR BALLSPIELE mit manchem schnellen Erfolg schmücken. In der mehrfach zitierten Chronik von 1966 sind Einzelheiten nachzulesen.

Am Schluss allerdings leider auch, dass die 1. Mannschaft nach mehrjähriger Zugehörigkeit zur A-Klasse 1964 in die B-Klasse absteigen musste.
Und wie bei den "richtigen" Fußballvereinen heutzutage, musste schon damals nach dem Abstieg ein neuer Trainer her. Richard Vogt brauchte dann allerdings 4 Jahre, um mit der Mannschaft 1968 den Wiederaufstieg zu schaffen. Unter den Trainern Willi Hollerbach (1968 -1969), Horst Hülss (1969 -1973) und Philip Wagner (1973 -1975) konnte die Klasse mit wechselndem Erfolg gehalten werden.

Die Saison 1974/75 sah die 1. Mannschaft wiederum im Fahrstuhl, nach unten in die B-Klasse.
Adam Handler, die "Allzweckwaffe" des VfB, übernahm das Training und ab der Saison 1978/79 spielten unsere Jungs wieder A-klassig. Leider aber wieder nur für drei Jahre. Der erneute Ausstieg aus der A-Klasse erfolgte am Ende der Saison 1980/81.
Die dann folgende Zeit in der B-Klasse war insbesondere gekennzeichnet durch ständige Trainerwechsel.
Seit der Abstiegsrunde 1981 bis heute versuchten sich 14 Trainer mit der Mannschaft. Es ist nicht Aufgabe dieser Betrachtungen, über die Ursachen nachzudenken. Ein halbwegs gesunder Menschenverstand sagt aber auch, dass so etwas nur in den seltensten Fällen gut geht.
Und in der Tat, nach Abschluss der Saison 1990/91, fand sich die Mannschaft in der definitiv untersten Klasse wieder, - nach einer umfassenden Neugliederung der Ligen - in der B- Klasse Gross-Gerau. Und das im Jubiläumsjahr 1991.
In dieser Zeit der Irritationen bewährte sich Adam Handler einmal mehr, als er immer wieder, wenn Not am Mann war und Trainer vorzeitig das Handtuch warfen, das Training übernahm.

Manchmal hat ein ordentlicher "Schuss vor den Bug" auch eine heilsame Wirkung - so auch beim VfB. Der Fall in die unterste Spielklasse des Kreises brachte die Mannschaft wieder zur Besinnung. Dennoch dauerte es ein weiteres Jahr bis im Spieljahr ´92/93 der Wiederaufstieg in die A-Klasse Groß-Gerau gelang. Trainer Richard Rosenbaum fand die richtige Trainingsmethode und vor allem die richtigen Worte um die Mannschaft wieder zu motivieren.

Nach dem Aufstieg stellte Dieter Obenauer als 1. Vorsitzender die richtigen Weichen. Mit "Charly" (Karl-Helmut) Mähn, konnte ein Ginsheimer Urgewächs, das sich seine Sporen als Aktiver Spieler im Profifußball beim 1. FSV Mainz 05 und zeitweise in Freiburg verdiente, als Trainer gewonnen werden. So wäre 1994 fast der Durchmarsch in die Bezirksliga Darmstadt-West gelungen. In diesem Jahr scheiterte die junge und neu aufgebaute Mannschaft noch an dem starken Mitbewerber FC Leeheim. Es folgten 3 weitere Jahre in denen nur das nötige Quäntchen Glück zur Meisterschaft fehlte. Doch im Spieljahr 98/99 war die Mannschaft so gefestigt, dass sie mit großer Bravour unter Trainer Klaus Fiederer in die nächsthöhere Spielklasse, die Bezirksliga Darmstadt West einzog.

Heute hat sich die Mannschaft in dieser Klasse etabliert und es ist zu hoffen, dass der Weg auch in den nächsten Jahren weiter nach oben führt.
Die ebenso aktiven Damen

Aber nicht nur die Herren der Schöpfung traten gegen den Ball.
Die auch sonst sehr aktiven Damen des VfB wollten es den Männern gleichtun und gründeten im Jahr 1970 eine Damenmannschaft. - Oder als Anleihe bei den Pionieren des Fußball, den Engländern, ein "Lady-Team". -
Adam Handler, - wer auch sonst, -brachte den Damen die fußballerischen Fertigkeiten, das Ballgefühl und die notwendige Taktik bei. Adams umwerfender schwäbischer Charme soll es gewesen sein, der die Damen zu überdurchschnittlichem Trainingsfleiß animierte.
Den Herren im Vorstand des VfB, die sich allenfalls ein müdes Lächeln für den Wunsch der Mädchen abringen konnten, aber auch allen anderen Skeptikern, Besserwissern und Ewiggestrigen, setzten sie das Beste aller Argumente entgegen, >> den Erfolg<<.
1972 Gruppenzweite, 1973 Gruppenerste waren der Anfang. Es folgten 1974 und 1975 die Meisterschaften im Kreis Groß-Gerau. Bedauerlicherweise wurde aber 1976 der Spielbetrieb schon wieder eingestellt.
Der Nachwuchs

Die "Sepp-Herberger-Plakette" des DFB ist die äußere Anerkennung für überdurchschnittliche Leistungen in der Jugendarbeit.
Die Initialzündung für die Jugendarbeit im VfB erfolgte ohne Zweifel durch Julius Andres in der ersten Hälfte der 60-er Jahre.
Bis zur Verleihung der o.g. Auszeichnung war es jedoch ein langer, schwieriger Weg.
Eine große Anzahl von Trainern und Betreuern mussten und konnten gewonnen werden, letztere vornehmlich aus dem Kreis der Eltern. Erfolge allerdings, die auch oder gerade für Jugendliche das stärkste Motiv sind, stellten sich logischerweise in den Anfangsjahren nur zögerlich ein.
Der erste große "Wurf gelang der A-Jugend, als sie 1971/72 unter Jaques Brügel Kreismeister wurde.
Wesentlich später waren es dann in erster Linie die jüngeren Teams, welche die gute Jugendarbeit der Verantwortlichen nach außen sichtbar machten. Weitere Bezirksliga- und Bezirkspokaltitel sollten folgen. Zu lange wäre die Liste, würde man sie alle aufzählen. Besser ist es die zugehörige Bildersammlung im Vereinsheim anzusehen.

Wie bereits erwähnt, haben viele Trainer und Betreuer durch ihre Arbeit mit unseren jungen Freunden zu diesen Erfolgen beigetragen.
Vielleicht gibt es jemand, der sie alle aufzuzählen weiß. Stellvertretend auch für alle anderen seien hier genannt:
Jupp Scher, Herbert Schmiedl, Helfried Stöckl, Klaus Kirschner, Karl-Heinz Hübner, Karl-Heinz Hennig, Frank Hillemann und die alles ordnende Hand, den ehemaligen Jugendleiter Dieter Obenauer. Aber auch diejenigen die dieser Tradition folgen sollen erwähnt werden. So wächst zur Zeit mit Robert Rauch, Matthias Becker, Andreas Englisch, Heini Volz, Roland Beisele und Manfred Saul und vielen anderen eine neue Jugendtrainergeneration heran, die an die vielen erfolgreichen Jahren der VfB-Jugendarbeit anknüpfen will.

Der Nachwuchs, das Markenzeichen und Aushängeschild eines jugendlichen und zeitgemäßen VfB Ginsheim.
Wer übrigens könnte diese These besser unterlegen als "Charly" (Karl Helmut) Mähn. Dieser Spieler entstammt einer alten Ginsheimer Fußballerfamilie, ging durch die Talentschmiede des VfB und wechselte noch in jungen Jahren zu Mainz 05. Dort machte er eine bemerkenswerte Fußballerkarriere und führte als Mannschaftskapitän die 05-er wieder in die 2. Bundesliga zurück. Nach Beendigung seiner aktiven Profilaufbahn, kam er als Spielertrainer zu seinem Heimatverein VfB Ginsheim zurück. Über mehrere Jahre war Charly Mähn für die aktiven Mannschaften Leit- und Integrationsfigur.

Weitere Ginsheimer Nachwuchskicker haben den Sprung in höhere Ligen gechafft. Auch hier seien stellvertretend nur einige Namen genannt: Siegfied Iser (FSV Mainz 05), Carsten Hennig (Eintracht Frankfurt), Sandro Schwarz (FSV Mainz 05) und Abdelaziz Ahanfouf (VfB Stuttgart, Hansa Rostock, Spvg. Unterhaching).

Stolz ist der Verein aber auch diejenigen Jugendspieler, die dem Verein die Treue gehalten haben und Sonntag für Sonntag in 1. und 2. Mannschaft ihren Mann stehen und den VfB viele Höhen erleben ließen!
Die "OLDIES"

Auch Fußballspieler werden älter.
Sie merken es daran, dass die Gegenspieler auf einmal immer etwas schneller oder einen Tick früher am Ball sind. Viele wollen es nicht wahrhaben und meinen, die Erfahrung wird die nachlassende Spritzigkeit schon irgendwie ausgleichen. Das tun sie teilweise sicher, wenn auch mit abnehmender Tendenz.
Sie gründeten am 4. April 1963 eine Alte Herren -Mannschaft und wählten Erwin Malkmus zu ihrem ersten Spielführer bzw. AH-Leiter. Bereits 2 Tage später musste die Mannschaft in die Arena. Der erste Gegner hieß Flörsheim 09.
In der Folgezeit entwickelte sich ein sehr umfangreicher Spielbetrieb.
25 Freundschaftsspiele in der Saison waren die Regel.
Besondere Freude kam jedes Mal auf, wenn das eine oder andere Mal Vereine besiegt wurden, die während der aktiven Zeit der Spieler für den VfB unerreichbar waren: Mainz 05, zum Beispiel, oder Kastel 06, RW Walldorf, Opel Rüsselsheim und andere. Die rasanten Zweikämpfe zwischen Franz Bernardie und Dr. Manfred Steinbach (Mainz 05) sind inzwischen in Ginsheim Fußballgeschichte geworden.
Irgendwann wurde den jugendlichen " Alten Herren" ihre Heimat zu eng - oder waren die Gegner nicht mehr gut genug? - und sie suchten sich ihre Spielpartner in ganz Deutschland aus. Von Bayern über das Saarland bis hin nach Schleswig-Holstein, ja sogar nach Eindhoven/Holland, der Heimat von Jaques Brügel, wurden Kontakte geknüpft und Spiele ausgetragen-
Wenn man von Fußballgeschichte in Ginsheim spricht, sollte man eine Fußballlegende nicht vergessen: Hugo Rauch. Weit über 1000 Einsätze in den verschiedensten Mannschaften des VfB stehen zu Buche, in denen er versucht hat sein Tor sauber zu halten. Noch heute nimmt der fast 80-jährige noch immer am Geschehen der AH teil.
Eigentlich war der kleingewachsene Hugo für eine Torwartkarriere überhaupt nicht geeignet. In dem bereits erwähnten Fußballfachbuch von 1933 kann man u.a. lesen: "Der Tormann soll so groß sein, dass er aufrechtstehend ohne Mühe mit den Fingerspitzen die Querlatte erreichen kann. Eine Größe von 1,80 m gilt als ideal". Weiter ist zu lesen: "Oberstes Gebot für den Torwart ist: Der Ball soll, wenn irgend möglich, mit der Hand gespielt werden. Die Abwehr mit dem Fuß soll für den Torwart die Ausnahme bleiben".
Die haben den Hugo nicht gekannt!
Hugo Rauch, Erwin Malkmus und Otto Hauf sind heute Ehrenspielführer der AH.
Eine Anmerkung zu Letzterem: Wenn jemand den Titel "Ehrenspielführer" verdient hat, dann Otto Hauf. Dies kann man sagen, ohne dadurch die Berechtigung der beiden anderen auch nur im Geringsten in Frage zu stellen.
Otto Hauf hat 1965 die Leitung der AH-Mannschaft von Erwin Malkmus übernommen und sie bis 1988 in Händen gehabt.
Man braucht viel Einfühlungsvermögen, Engagement und Durchsetzungskraft, um einen so vielschichtigen "Haufen" gut über die Zeit zu bringen. Es war sicher nicht immer einfach, aus bis zu 30 Individuen die richtige Mannschaft und Ersatzspieler aufzustellen. Umgekehrt war es natürlich genauso schwer, aus nur 8 oder 9 Leuten eine komplette Mannschaft zu zaubern. Jede Woche, das ganze Jahr über, gab es viel Arbeit und Vieles zu bedenken.
Es waren ja nicht nur die fußballsportlichen Belange, denen Rechnung zu tragen war. Auch das Vergnügen durfte nicht zu kurz kommen. Otto hat mit Besonnenheit, manchmal natürlich auch mit viel Temperament, alle Probleme gelöst.
Nach 23-jähriger Amtszeit hat er die Leitung im 25-jährigen Jubiläumsjahr der AH an Harald Zimmer weitergegeben der bis 1994 die Geschicke der A-H leitete und danach von Willi Kilian in dieser Funktion abgelöst wurde. Zum Thema Alte Herren noch eine Anmerkung bzw. Frage: "Mit welcher Begründung bezeichnet man leistungsstarke Mitt-Dreißiger oder nur wenig ältere mit" Alte Herren" ? So alt sind sie doch nun wirklich nicht. Selbst der Chronist, ein Mitt-Fünfziger, fühlt sich eher der jüngeren als der älteren Generation zugehörig. Warum also sollte man nicht einmal über eine treffendere Bezeichnung nachdenken ? Vielleicht fällt dem einen oder anderen Leser etwas Passendes ein.
Die "anderen" Sportler

Der VfB Ginsheim ist, wer will dem widersprechen, ein Fußballverein.
Er wurde auch als solcher gegründet. dennoch gab es immer wieder Bestrebungen, das Sportangebot auch auf weitere Sportarten auszuweiten.
1924 wurde eine Handballabteilung gleich mitgegründet. 1928 kamen Leichtathleten hinzu.
Auch nach dem 2. Weltkrieg spielten 4 Mannschaften Feldhandball und 1950 probierte es der VfB dann mit einer Tischtennisabteilung.
Größere Bedeutung gewann jedoch keine der genannten Abteilungen. Nach jeweils wenigen Jahren stellten diese den Spielbetrieb wieder ein.
Heute wird wieder ausschließlich Fußball gespielt. Das ist auch gut so.
In Großvereinen kennt man die Problematik des Nebeneinanders der von sehr unterschiedlichen Interessen bestimmten Sparten sehr gut.
Will man einen halbwegs funktionierenden Sportbetrieb garantieren, so muss man die einzelnen Abteilungen eigenständig agieren lassen. Der Vereinsvorstand operiert dann nur noch wie eine Art" Holding", ein Verwaltungsdach. Es gibt kaum ein abteilungsübergreifendes Vereinsleben. Da sich fast alles innerhalb der Abteilungen abspielt, konnte man gleich eigene Wege gehen, sprich, eigene Vereine bilden.
Deshalb sollte es auch der VfB beim Fußball bewenden lassen.
Natürlich kann man niemanden hindern, schlauer zu werden. Neue Erkenntnisse rechtfertigen allemal neue Maßnahmen.
Eine dieser Versuche ist den Bereich "Kultur" stärker im Vereinsgeschehen zum Ausdruck zu bringen. Deshalb wurde unter dem 1. Vorsitzenden Sigi Trautmann im Jahre 1997 eigens die Satzung erweitert. Es liegt nun an den Vorstandsverantwortlichen diese junge Blüte zur Reife zur Verhelfen
Das Vereinsleben

Das vorher angesprochene Thema" Vereinsleben" ist natürlich auch beim VfB einiger Betrachtungen wert.
Zunächst sollte man sich einmal die Motive klarmachen, die einen Menschen bewegen, einen Teil seiner Freizeit im Verein zu verbringen und einen Teil seines Einkommens als Vereinsbeitrag zu verwenden.
Diese Motive sind natürlich unterschiedlicher Natur.
Der Mannschaftssportler, wie zum Beispiel der Fußballer, kann gar nicht anders, als sich einem Verein anzuschließen. Fußball nur mit oder gegen sich allein gespielt, ist eine ziemlich langweilige Sache. Also sucht man sich eine Mannschaft, einen Verein. Aber oftmals eben nur zum Fußballspielen.
Der Wechsel zu einem anderen Verein, der vielleicht in einer höheren Klasse spielt oder bessere Konditionen verspricht, fällt einem dann relativ leicht. Die Bindung an den Verein ist zweckbestimmt. Für ein Vereinsleben eignet sich dieser Typ natürlich überhaupt nicht.

Ähnlich ist es bei Individualsportlern, Leichtathleten, Tennisspieler o.ä., solchen, die zur Ausübung ihr es Sport es nicht unbedingt einen Verein benötigen.
Sie treten einem Verein meist nur deshalb bei, um an offiziellen Meetings (Meisterschaften, Turniere etc.) teilnehmen zu können. In der Regel verbringen sie ihre Freizeit auch woanders als im Verein.
Natürlich und Gott sei dank gibt es auch noch den Anderen, der in "seinem" Verein Fußball, Handball, Volleyball oder was auch immer, spielen möchte und eben nur in diesem Verein. Oder der, der neben der körperlichen Betätigung auch die geistige Kommunikation mit dem Mitmenschen ähnlichen Strickmusters sucht.
Und dann gibt es noch die, in den unterklassigen Vereinen vom Aussterben bedrohte, Spezies des echten Fans. Der, der seine Mannschaft, seinen Verein begleitet, unterstützt, an welchem Ort oder in welcher Klasse er auch immer spielen mag. Der, der mit seinem Verein jubelt und mit ihm trauert.
Mit den zuletzt beschriebenen Arten von Vereinsmitgliedern mag man noch so etwas wie Geselligkeit im Verein veranstalten können.
Aber es muss heute eine andere Art von Geselligkeit sein, als dies gestern, vorgestern oder vorvorgestern war. Ein Rezept kann man nicht anbieten. Vielleicht ist mehr Spontaneität und weniger Perfektionismus bzw. Organisation angesagt.
Wenn in zurückliegenden Zeiten Theateraufführungen zum Vereinsleben gehörten, oder Familienabende und Maskenbälle, und diese in der Regel auch noch sehr gut besucht waren, so dürfte sich heute die Nachfrage der noch am Vereinsleben Interessierten in andere Richtungen bewegen.
Man sollte hierbei nicht vergessen, dass die Ausrichtung von gesellschaftlichen Veranstaltungen einen hohen Arbeitseinsatz der Vereinsmitglieder verlangt.
Dieser Punkt scheint sehr neuralgisch zu sein. Vielfach hört man die Meinung, neben dem Vereinsbeitrag nicht noch andere, weitere Leistungen für den Verein erbringen zu wollen. Dabei ist diese Denkweise sehen im Ansatz falsch. Für "den Verein" etwas tun heißt doch immer für sich selbst, für die selbstgewählte Gemeinschaft etwas zu vollbringen.
Natürlich wird diese Einstellung durch das heutige Freizeitangebot und das Medium -Fernsehen- nicht unerheblich gefördert. Das bei sehr vielen Menschen vorhandene Potential zur Trägheit wird durch das "Pantoffelkino" nicht gerade verringert. Man hat es halt so viel bequemer.

Um richtig verstanden zu werden: Diese Feststellungen richten sich nicht gegen das Fernsehen, das eine der größeren Errungenschaften unsere Zeit ist, sondern allein gegen das "Viel-" bzw. " Alles-Sehen". Vielleicht würde der eine oder andere noch zu einer geselligen Veranstaltung seines Vereins gehen, wenn diese Veranstaltung richtig "getimed" ist, d.h. - wenn sie in seinen Terminkalender passt - der z. Teil ebenfalls vom Fernsehprogramm bestimmt ist - .
- und sie zumindest das künstlerische Niveau einer Samstagabendshow erreicht.
Natürlich haben Sie, verehrter Leser, die ironische Bedeutung der obengenannten Anmerkungen bemerkt. Aber, mit Ironie bekennt man sich sehr häufig zu seiner Ohnmacht, zu seinem "Nichts mehr tun können".
Der letzte der obengenannten Punkte sollte jedoch wieder Anlass zu neuen Überlegungen sein.
Eine Vereinsveranstaltung wird den Fernseh- und auch sonst verwöhnten Unterhaltungskonsumenten nur noch selten befriedigen können.
Wenn sich diese Erkenntnis durchgesetzt hat, stellt sich zwangsläufig die Frage: Was dann?
Ein allgemeines Rezept gibt es nicht und soll auch nicht die Aufgabe dieser Betrachtungen sein. Soviel nur: Wenn die organisierten Veranstaltungen nicht mehr gefragt sind, dann vielleicht die improvisierten, die, die aus dem Stand heraus "zum Laufen" gebracht werden. Das geht dann allerdings meist nur in kleineren Gruppen, in den Mannschaften.
Der Begriff "Vereinsfamilie" muss dabei überdacht und möglicherweise den zeitgemäßen Wertvorstellungen angepasst werden.
Dies kann übrigens auch auf die richtige Familie von heute übertragen werden. Auch in ihr gehen heute die einzelnen Mitglieder, die heranwachsenden Kinder vor allem, ihre eigenen Wege, ohne die Familie ganz aufgeben zu wollen.
Es ist sicher, dass die Verantwortlichen im VfB Wege suchen und auch finden werden.
Die Umstellung der Jubilarenehrung, wie sie erstmals 1989 durchgeführt wurde, und die Treffs der "Altfußballer der Mainspitze zeigen, dass Flexibilität für die VfB-Führung kein Fremdwort ist. Und warum soll man die Pflege der Kameradschaft und der Gemeinsamkeiten nicht den Abteilungen oder den einzelnen Mannschaften überlassen ?

Abschließend ist festzustellen: Der VfB, seine Funktionäre und seine Mitglieder haben in der Vergangenheit Hervorragendes geleistet, wenn es darum ging, in Veranstaltungen neben dem Sport noch die Geselligkeil, das Vereinsleben, zu pflegen.
Manches davon wird Vergangenheit bleiben. Wir sollten uns gerne und mit Freude daran erinnern, den Blick für die Zukunft sollten wir uns jedoch freihalten. Andere Zeiten, neue Gegebenheiten und neue Wertvorstellungen bedürfen neuer Überlegungen und anderer Verhaltensweisen. In diesen Punkten kann man beim VfB guten Mutes sein.
Vereinsheim und Umfeld

Den äußeren Rahmen für mögliche neue und weitere Aktivitäten bietet das von den Vereinsmitgliedern zum allergrößten Teil in Eigenleistung errichtete Vereinsheim und sein Umfeld.
In der Tat hat sich der VfB hier ein ausgezeichnetes Kommunikationszentrum geschaffen.
Man trifft sich dort nach dem Training, nach den Spielen, zu Besprechungen, manchmal nur zu einem Glas Bier -und feiert dort auch seine Feste.
Es ist festzustellen, dass das Vereinsheim von den Mitgliedern bestens angenommen worden ist.
Es war allerdings ein langer und arbeitsintensiver Weg bis sich die Gesamtanlage in der derzeit prächtigen Form präsentieren konnte.

Zur Erinnerung:
Das im .Jahre 1949 vom Verein errichtete Umkleide- und Aufenthaltsgebäude am alten Sportplatz wurde 1966 an die Gemeinde verkauft. Der Erlös wurde zinsbringend angelegt. Das Fernziel war ein vereinseigenes Heim.
Mit der Verwirklichung dieses alten Wunsch konnten die VfB'ler 1977 beginnen. Die Gemeinde Ginsheim-Gustavsburg stellte den Bauplatz und die Baumaterialien zur Verfügung, der Verein zog den Bau in Eigeninitiative und Eigenleistung hoch.
Schon 1978 konnte der Neubau in Betrieb genommen werden.
Aber nicht nur in das Gebäude wurde investiert. Parallel wurde auch immer an der Modernisierung und Verschönerung der Außenanlagen gearbeitet. Auch Hier ging das in den meisten Fällen nicht ohne die Mithilfe der Gemeinde.
Gemeinsam schufen Verein und Gemeinde eine Anlage, um die der VfB von vielen, auch weitaus größeren Vereinen, beneidet. wird.

Für Statistiker hier noch einige Jahreszahlen:
  • 1955 Der Verein erstellt in Eigenleistung eine Trainingsbeleuchtung auf dem Sportplatz. Damals noch auf Holzmasten.
  • 1964 Die Gemeinde erstellt einen neuen Rasenplatz und baut neue Umkleidekabinen.
  • 1967 Die Trainingsbeleuchtung wird modernisiert.
  • 1970 Die Gemeinde erstellt eine neue Beleuchtungsanlage, die nun auch für den Spielbetrieb ausreicht.
  • 1977 Gemeinde und Verein erbauen das Vereinsheim des VfB
  • 1985 Der Verein modernisiert und erweitert die 1964 errichteten Dusch- und Umkleideräume.
Die Behauptung, dass das Arbeitsvermögen der VfB'ler größer ist als das Leistungsvermögen seiner Sportler, ist sicher übertrieben. Diese Behauptung zeigt aber zumindest, welche Wertschätzung im VfB auch auf diesen Bereich gelegt wird.

Ein Wort noch zum Thema "Vereinszeitschrift".
Seit einigen Jahren geben Mitglieder der Aktiven Mannschaften wieder eine Vereinszeitschrift, die "VfB NEWS", heraus.
Aber der Fortschritt macht auch nicht vor einem Fußballverein halt. Deshalb wurde am 11. April 2001 das jüngste Informationsmedium aus der Taufe gehoben. Mit der Adresse www.VfB-Ginsheim.de ist der VfB erstmals im World Wide Web vertreten.
Ein solches Medium ist eine unverzichtbare Grundlage für eine funktionierende Kommunikation in einem Verein. Diese Initiative kann nicht genügend anerkannt werden.
Deshalb eine Bitte an alle Vereinsmitglieder, die Redaktion so weit als eben möglich in dem Bemühen um Berichterstattung durch eigene Beiträge zu unterstützen.
Schlussbetrachtungen

Zum Schluss ein Wort in eigener Sache.
Es war nicht die Absicht, alles Geschehen seit der Vereinsgründung oder seit dem 50-jährigen Jubiläum chronologisch aufzulisten.
Ziel dieses kleinen Aufsatzes war es vielmehr, die wichtigsten Vorgänge festzuhalten, sie in größere Zusammenhänge zu stellen und sie kritisch zu würdigen. Vielleicht ist dies teilweise gelungen.
Ein herzliches "Dankeschön" gilt dabei allen, die die notwendigen Fakten zusammengetragen und damit die Betrachtungen überhaupt erst möglich gemacht haben.
Im Rückblick können die VfB'ler mit Recht stolz auf ihren Verein sein. Das Mögliche wurde in der Regel erreicht, oft sogar ein klein wenig mehr .
Auch für die Zukunft braucht um den VfB niemand bange zu sein.
Das Problem, nicht genügend, bzw. nicht genügend geeignete Funktionäre und Helfer zu finden, gab es schon immer und immer wurde es gelöst.
Auch das sportliche Auf und Ab gab es schon immer. Die aktive Mannschaft spielt z. Zt. auf einem guten sportlichen Niveau in der Bezirkliga mit der Tendenz die Klasse zu halten und höher gesteckte Ziel in Angriff zu nehmen. Weiterer Optimismus ist begründet durch die hervorragende Jugendarbeit im VfB.

Eine Tatsache aber hat den VfB Ginsheim zu dem gemacht was er heute ist, einen Verein mit hervorragender Reputation: zu jedem Zeitpunkt, egal wie gut oder schlecht die Randbedingungen auch waren, gab es immer wieder Einzelne die bereit waren die Fahne des Vereins in die Hand zu nehmen - ja mehr noch, sie weiter voranzutragen! Und zu jedem Zeitpunkt haben diese Personen Anhänger gefunden, die sie unterstützten! Dies zeigt, dass die Zeichen der Zeit beim VfB erkannt sind und sich der Verein in die richtige Richtung entwickelt.

(HG/HB/MS)
VfB-Ginsheim Smartphone-App
für iPhone und Android laden ...

FuPa.net: Tabellen/Statistiken
1. Mannschaft
U23
U21
U19
website security